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Wenn Ärzte Urlaub machen…

… bin ich krank. So scheint es erneut. Heute früh machte ich mich auf den Weg zum Dorfarzt und musste feststellen, dass da ein “Wir machen Urlaub”-Schild hängt. Nunja nicht so schlimm dacht ich, und ließ mich zu dem 2 Orte weiter fahren, zu dem ich sonst auch immer gegangen bin. Auch da blieb’s bei einer verschlossenen Tür, geschmückt mit einem Schild, dass die Absicht hatte, mir das gleiche mitzuteilen, wie das Schild beim Dorfarzt. Nämlich das hier wohl bis Anfang August niemand zu erreichen sein wird.

Yäy, Versuch Nummer 3 glückte dann. Andere Ort, neue Ärzte. Hatte irgendwie kein gutes Gefühl, dass ich im Wartezimmer saß, und die Schwestern hinter der Tür laut lästern hören konnte. Wie dem auch sei, nach ca. 30-45 Minuten (gefühlt: 2 Stunden) wurde ich dann endlich hineingebeten. War alles ziemlich klein gehalten, aber nicht alt. Im Behandlungszimmer dann eben gesagt, dass ich ‘ne Erkältung hab, was die Ärztin ja eigentlich eh schon an der heißernen Stimme hören konnte. Kurz den Holzstiel auf die Zunge gedrückt, ins Ohr geschaut und gefragt, ob’s in den Nasennebenhöhlen wehtut und welche Medikamente ich derzeit habe. Einen Krankenschein für den Arbeitgeber bekommen, der jetzt 2 Tage gültig ist, also bis morgen. Ich hoffe ja, dass ich am Freitag bereits wieder auf Arbeit gehen kann. Ach ja, und Nasenspray hab ich verschrieben gekriegt… für 3,20 € so ein Minifläschchen. Aber immerhin kannte ich die Apothekerin bereits und wir freuten uns beide, dass wir uns mal wieder gesehen hatten. Immerhin hat ich bei ‘nem Dorffest mitgeholfen, die Getränke auszugeben, und da hatten wir uns eigentlich getroffen. Noch fix mal geplaudert und dann mit Nasenspray und 3,20 € weniger in der Tasche wieder heim.

Dann erstmal wieder ins Bett. gegen 19:00 Uhr wieder aufgewacht und gemerkt, dass auf meinem Handy was von “Fahrschule” stand. Oops. Garnicht dran gedacht. Und gemerkt erst recht nicht, wenn ich in meinem tiefen Erholungsschlaf stecke. Hoffentlich rechnen die mir nicht wieder 2 Fehlstunden dafür drauf. Bin so schon froh, wenn ich das mal bezahlen kann. Jedenfalls noch per SMS nachträglich entschuldigt.

Einen Vorteil hatte das ganze dennoch: Ich bin mal dazugekommen, meine “Über mich”-Seite zu aktualisieren.

Man liest sich.

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